Wir als Durchschnittsverbraucher sind es ja gewöhnt, Hühnereier zu verspeisen. Schon gewusst, dass Kaviar auch nichts anderes ist als eine Art von Eiern? Bei Fischen bezeichnet man diese jedoch als Rogen.
Diese kleinen, kornartigen Eier werden zunächst gereinigt und gesalzen. Ihre Spender, die Fische der Art der Störe, findet man hauptsächlich im Kaspischen, im Asowschen und im Schwarzen Meer. Kaviar wird auch als „Schwarzes Gold“ bezeichnet. Der Name geht möglichweise auf einen iranischen Volksstamm (Khediven) zurück, der am Kaspischen Meer lebt.
Im antiken Altertum stand Kaviar noch nicht auf den Speisekarten. Auch im Mittelalter nicht. 1458 beschrieb der Hofmeister des Papstes Pius II., Platina, zum ersten Mal den Kaviar. Danach wurde er für die Küchen der damals wohlhabenden Menschen entdeckt. Auch im Internet gibt es zahlreiche Anbieter von Kaviar. Die Vielfalt der Angebotspalette ist erstaunlich.
Keta-Lachs-Kaviar, 125 g, 14 €. Auf solche Preise muss man sich als Genießer schon einstellen. Seeigel-Kaviar zeichnet sich durch seinen exquisiten Meeresgeschmack aus. Hier muss man für die gleiche Menge schon 18 € zahlen. In Deutschland werden sibirische Störe „Acipenser baerii“ gezüchtet. Pro 100 g Kaviar sind 165 € fällig!











