Fisch: Eiweißreich und fettarm

Man rechnet sie nicht zu den Meeresfrüchten. Trotzdem: Fische sind gesund und jedem zu empfehlen. Sicher mag sie nicht jeder, aber das ist bei jedem Gewürz oder Lebensmittel so. Amerikanische Ernährungswissenschaftler haben in Langzeitstudien nachgewiesen, dass die Vorteile eines regelmäßigen Fischkonsums die Risiken übersteigen, die damit verbunden sein könnten.

Man hatte ca. 700 Kinder auf den Seychellen untersucht. Wohl sind zahlreiche Fische mit schädlichen Substanzen (u. a. Schwermetallen) kontaminiert. Gut, man muss auch nicht jeden Tag Haifisch essen. Das trifft auch auf spanische Makrelen und auf Schwertfische zu. Es wurde jedoch nachgewiesen, dass die für die Gesundheit förderlichen Bestandteile den negativen Einfluss des Quecksilbers überwiegen.

Fisch ist ein eiweißreiches und fettarmes Nahrungsmittel. Außerdem stellt der Genuss von Seefisch die nahezu einzige Quelle für die Zufuhr von Jod dar, welches lebensnotwendig ist. Man sollte schon bis zu zwei Mal Fischgerichte in den wöchentlichen Speiseplan mit aufnehmen. Fisch versorgt den Organismus mit weiteren Nährstoffen und Vitaminen.

Die im Fisch enthaltenen Fettsäuren sind gut für das Immunsystem, auch für Herz und Hirn. Warum muss der menschliche Körper ausreichend mit Jod versorgt sein? Jod wird für den Abbau der Schilddrüsenhormone benötigt. 40 % der Deutschen haben vergrößerte Schilddrüsen, den so genannten Kropf. Am besten kauft man Fisch möglichst frisch, so wie die Gastwirte am Mittelmeer, wenn die Fischer früh heimkehren.

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